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Rapid-Prototyping...

 

 

 

Ob man es nun glaubt oder nicht: Moderne Maschinen können Schmuck machen! Zwar nicht von allein, aber sie können dem Schmuckschaffenden eine wertvolle Unterstützung sein. Mit ihrer Hilfe lassen sich zuvor erstellte CAD-Zeichnungen in reale dreidimensionale Körper umwandeln, die ihrerseits die exakte Vorgabe für die weitere, ausgeklügelte Vorgehensweise sind.Wie das funktioniert, will ich im folgenden versuchen zu erklären:

Mit Hilfe des Computers lassen sich auf dem Bildschirm Grafiken generieren, die in ihrer Gesamtheit im Rechner vorhanden sind. Zeichnet man beispielsweise einen Ring, dann kann man ihn genau wie einen echten Ring herumdrehen, ihn von hinten betrachten, man kann ihm in seine Fassungen gucken, die einzelnen Bestandteile wie unter einem Mikroskop vergrössern, man kann Teile wegnehmen oder auch hinzufügen - ganz nach Belieben. Mit einem weiteren, ganz speziellen Programm lassen sich erstellte CAD-Konstruktionen, denn es sind immer konstruierte Darstellungen, "rendern", d.h. sie werden umgewandelt in fotoähnliche Ansichten. Dabei kann das Material genau wie die Beleuchtung oder der Hintergrund frei gewählt werden. Eine von einem Fachmann erstellte und gerenderte Computerzeichnung kann, wenn sie gut gemacht ist, von einem Foto kaum oder gar nicht unterschieden werden.

Bis dahin eigentlich nicht sonderlich spannend, abgesehen davon, dass man diese Zeichnungen drehen und wenden kann. Aber das ist längst noch nicht alles: Das Beste kommt erst noch: Die der Zeichnung zugrunde liegenden Datensätze lassen sich als Produktionswerkzeuge verwenden!!! Wie das geht, erfahren sie im nächsten Beitrag.

Einstweilen sehen sie erst einmal ein per RPT (Rapid Prototyping) gefertigtes Trauringpaar aus der hochwertigsten und härtesten Platinlegierung, von einem Menschen erdacht, entworfen und gestaltet, jedoch von Maschinen fast ohne menschliche Hilfe gefertigt, wie fast alle modernen Erzeugnisse unseres jungen Jahrtausends.

Damit kein falscher Eindruck entsteht: Die moderne Schmuckfertigung per RPT raubt dem Goldschmied keineswegs die Kreativität oder gar die persönliche Note! Im Gegenteil, sie schafft erst die Qualitäten, den Freiraum und die Möglichkeiten. Möglichkeiten und Qualitäten, die in rein handwerklicher Produktion gar nicht herstellbar, ja noch nicht einmal vorstellbar sind, weil eine derartige Arbeit kein Mensch bezahlen kann oder will. Jedes Detail sitzt genau dort, wo der Goldschmied es hinhaben will, jedes Maß, jede Kurve ist genau festgelegt und gewollt. Und das noch viel besser und exakter als es früher möglich war. Ich sage das nur deshalb, damit nicht etwa der Eindruck entsteht, dass es sich beim Rapid Prototyping stets um seelenlose Maschinenerzeugnisse handelt oder gar um Massenprodukte. Auch jedes vollkommen handgefertigte Schmuckstück lässt sich reproduzieren und industriell als "Tausendbruder" vervielfältigen.

Wir verwenden diese Technik jedoch fast ausschliesslich im hochwertigen Unikatbereich. Ich werde in Zukunft an dieser Stelle noch mehrere Beispiele bringen, um die ungeheuren Möglichkeiten des RPT wenigstens anzureissen.

 

Ulrich Wehpke: www.wehpke.de

 

 

Am Anfang: Die Idee...

 

 

Es nützt die beste Technologie nichts, wenn das Ergebnis ohne Konzept dasteht. Man muss sich wie ein Navigator durch die Weltmeere zur "Neuen Welt" - sprich: Innovation - bringen, um die Technologie praktisch ausnutzen zu können.

Es sind Skribbles, Entwürfe und Modellierungen notwendig, um zu einem nahezu perfekten Ergebnis zu kommen. Die Entwürfe werden schliesslich nach mehreren Improvements in Form gebracht, allerdings digital, damit die Technologie die "digitalisierte Form" auch verstehen und in die Tat umsetzen kann. Dazu bedienen wir uns der Anwendung komplexer 3D-Software.

"Sichtbare Ergebnisse lassen die Perfektionierung zu..., im Kopf entstehen Grundrisse!"

 

Ulrich Wehpke: www.wehpke.de

 

 

Drucken in 3D...

 

 

Es ist tatsächlich möglich aus einem 3D-Konstrukt, der am Rechner entworfen wurde, ein Rough-Prototyp zu entwickeln. Das heisst, dass aus einem virtuellen Objekt ein reales werden kann. Dies funktioniert mit einer speziellen Maschine, die nach dem Tintenstrahldruck-Prinzip agiert. Nur dass eine weitere Dimension zum Prinzip hinzugelangt.

Wie eingangs geschildert, wird ein 3D-Modell am Rechner entworfen und in ein spezielles Datenformat (STL-Datei) erstellt. Diese wird als "Schichtentwurf" - für den Drucker verarbeitbar - mit einer speziellem Adaptionsprogramm in eine T6-Datei modifiziert und dann in den Speicher des Druckers eingelesen.

"Wie eine Hornisse Ihr Nest baut - Schicht auf Schicht - geht der Drucker zu Werk...!"

Nun wird mit zwei verschiedenen Wachsarten, die über unterschiedliche Schmelzpunkte verfügen, schichtweise das virtuelle Objekt in die Realität umgesetzt. Die Wachsart mit dem höheren Schmelzpunkt ist die Hauptform - das Objekt. Das Wachs mit dem niederen Schmelzpunkt ist das Trägermaterial, das sich um das Objekt herumbettet. Auf diese Weise sind theoretisch alle Formen und Techniken möglich - selbst Hohlräume, Unterschneidungen und komplexe Fassungen.

 

Ulrich Wehpke: www.wehpke.de

 

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